Laos - Luang Prabang & Mekong

In sechs Tagen erkunden wir Luang Prabang und Umgebung. Es ist die ehemalige Königsstadt mit ca. 300 Wats, wovon wir nur einige ansehen. Schon am ersten Abend genießen wir den Sonnenuntergang am Mekong vom Phousi Hill aus, wo sich auch eine Pagode und ein Buddha-Tempel befindet.

Wir haben Glück mit unserem jungen Guide Nong, der uns von Mr Nouts empfohlen wurde. Wir sehen mit ihm nicht nur die "Highlights" sondern erfahren sehr viel über das Leben in Laos. Die erste Tour führt uns mit dem Boot zu einem Dorf, wo einige Männer Wiskey aus Reis produzieren und die Frauen mit Pflanzen gefärbte Baumwolle weben oder sticken; dann zu den Pak Ou Höhlen, wo in beiden Tempel zu finden sind. Tham Tung, der untere ist frequentierter als der obere (Tham Theung), der nur über viele Stufen erreichbar ist. Beide sind mit zahlreichen Buddha-Statuen gefüllt und besondere Heiligtümer. Mit einem Abstecher zum Dorf der Papierherstellerinnen geht es auf dem Mekong wieder zurück. Der zweite "Tourentag" ist ein spezieller: Wir treffen einen buddhistischen Mönch zu einem Gespräch, einige Fragen konnten etwas geklärt werden. Wir setzen mit einer Fähre zum anderen Ufer über, werden vom Guide zum Mittagessen in sein Haus eingeladen. Wir lernen die junge Familie kennen, Martin bekommt im Dorf einen laotischen Haarschnitt. Dann sehen wir noch die Produktionsstätte von Tonkrügen, die schon eine lange Tradition hat, dann auch zwei Wats, die auch von Luang Prabang gegenüber zu sehen sind. Es folgen drei gemütliche, ganz beschauliche Tage, wo wir zu Fuß die Stadt und einige Wats erkunden, über Bambusbrücken gehen, in Museen einiges über die Geschichte und Traditionen erfahren und uns in einem Spa (beide!) eine Massage gönnen. Bei "Big Brother Mouse", einer Lese- und Lerninitiative, sprechen wir zwei Stunden mit Jugendlichen auf Englisch. Ich erfahre dabei einiges über Hmongs, eine der traditionellen Bevölkerungsgruppen. 

Wie zu erwarten, erleben wir den täglichen früh morgendlichen Almosengang der Mönche im Stadtzentrum um Almosen als touristisches Ereignis.


Zwei Tage dauert unsere Mekongfahrt mit dem Slowboat, das auch die Laoten benutzen. Die Landschaft fließt sich langsam ändernd vorbei, auf dem Boot reges Treiben der Familien mit viel Essen und Reden. So verlassen wir langsam Laos, wo wir freundliche, hilfsbereite und sich sehr über unsere Anerkennung ihrer Arbeit freuende Menschen kennenlernen konnten.

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