Unsere Wanderungen unter Wasser gelingen immer besser, wir tauchen ganz langsam ab, damit unsere Ohren sich gewöhnen (Druckausgleich), dann genießen wir diese fremde Welt. Die Steinfische faszinieren immer wieder, die Moränen entdecken wir sogar selbst ohne Guide, auf versteckte Garnelen werden wir aufmerksam gemacht, die Schönheit der Feuerfische beeindrucken und die kleinen Babyfischlein verstecken sich vor uns. Wir tauchen durch das Wrack (amerikanisches Militärversorgungsschiff aus dem 2. WK) von Tulamben, das mittlerweile von einer vielfältigen Korallenlandschaft bedeckt ist.
Wir erkunden auf unserer Reise Richtung Ubud auch das einzige buddhistische Kloster der Insel und weitere Tempel, wobei wir besonders fasziniert waren von der sog. Elefantenhöhle (Goa Gajah) mit den erst später entdeckten heiligen Quellen aus dem 11. Jhdt. Mitten im Tempel Goa Lawa hören und riechen wir die große Kolonie der Fledermäuse in der Höhle. Mittlerweile wissen wir, dass die meisten der großen, wichtigen Tempel aus dem 11. Jhdt. stammen, als hinduistische Priester, Künstler und Intellektuelle wegen der Islamisierung auf Java nach Bali flüchteten.
Der Blick auf den höchsten Vulkan (Mt. Agung, 3000 m) beim Mittagessen gehört zu den besonderen Eindrücken. Wir gewöhnen uns langsam auch an den immer wieder auftretenden Regen, die Regenzeit kommt mittlerweile früher!
Im Dorf der Alt-Balinesen "Tenganan" erleben Touristen wie wir das auf alten Traditionen basierende Leben - und finanzieren dieses auch etwas mit: Hier wird insbesondere die Kunst des Schreibens und Zeichnens auf Palmblättern und des Doppelikat-Webens gezeigt und Produkte verkauft.
Jetzt sind wir in Ubud angekommen, davon aber später...



















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